Standardisierte Schnittstelle zwischen Funkgerät und Basisstation (ETS 300 392-2).
Spezieller Rufmodus, bei dem automatisch das Mikrofon und der Sender des gerufenen Endgerätes aktiviert wird, ohne dem Teilnehmer dies anzuzeigen. Der Anrufer kann bei Aktivierung die Gespräche in der Umgebung des Gerätes mithören.
Eine Funktionalität, die automatisch die Sendetaste für eine voreingestellte Zeit aktiviert, nachdem der Teilnehmer die Notruftaste betätigt hat.
Ein Ruf, bei dem ein Teilnehmer gleichzeitig zu Teilnehmern einer oder mehrerer Gruppen spricht. Der Broadcast Call ist eine Einwegkommunikation.
Eine Datenübertragung in Form einer Status-Meldung, die einem anderen Teilnehmer eine Rückrufanforderung signalisiert.
Ein spezieller Modus des Einzelrufes, bei dem der Anrufer einen Teilnehmer aus einer Liste am TETRA-Funkgerät auswählt und durch Drücken der Ruftaste sofort sprechen kann. Der gerufene Teilnehmer hört weder einen Klingelton, noch muss er den Ruf entgegennehmen. Durch Drücken der Ruftaste kann der gerufene Teilnehmer antworten.
Ein Modus, bei dem die Teilnehmer in der Lage sind, ohne Verbindung zum TETRA-Netz direkt von Endgerät zu Endgerät zu kommunizieren, z.B. in einem Bereich der nicht netzversorgt ist.
Ein spezieller Ruf, der sich in ein bestehendes Gespräch zwischen zwei oder drei Teilnehmern schaltet. Der Anrufer kann das Gespräch mithören, ohne dass die anderen Teilnehmer dies merken.
Eine Person, die für eine oder mehrere Gruppen Aufgaben koordiniert und verteilt.
Dieses Verfahren bewirkt durch Verwendung von zwei bzw. drei Empfangsantennen eine Verbesserung des empfangenen Signals in der Basisstation.
Ein DMO-Gateway ist ein spezieller Modus eines TETRA-Endgerätes, das eine Verbindung zwischen TETRA-Netz und Endgeräten im Direktmodus ausserhalb des Funkversorgungsbereiches herstellt.
Dies sind spezielle TETRA-Endgeräte, die den Funkversorgungsbereich im Direktmodus vergrössern.
Mit der Dual Watch-Funktion überprüft ein Teilnehmer am Endgerät im Direktmodus, ob Gruppengespräche im TETRA-Netz stattfinden, und schaltet sich ggf. ein.
Eine Funktionalität, mit der autorisierte Nutzer eines TETRA-Systems die Möglichkeit besitzen, Gruppen für besondere Einsatzfälle dynamisch einzurichten, zu modifizieren und danach wieder zu löschen. Die Informationen werden über die Luftschnittstelle an die betreffenden Endgeräte gesendet.
Ein Ruf mit höchster Priorität, der vom TETRA-Netz vorrangig behandelt wird. Falls alle Kanäle belegt sind, beendet das System ein laufendes Gespräch.
Ein Bereich einer Gruppe (Group Area), von dem der Gruppenruf ausgesendet wird, unabhängig von der Position der Gruppenteilnehmer. Befinden sich Gruppenteilnehmer ausserhalb dieses Bereiches, können diese nicht am Gruppenruf partizipieren.
Ein geographischer Bereich, bei dem die Kommunikation innerhalb einer definierten Gruppe möglich sein soll.
Ein Ruf, der von einem Teilnehmer ausgelöst wird, um von mehreren Teilnehmern gleichzeitig gehört zu werden (einer spricht, alle anderen hören).
Definiert die Zeit, nach der ein Zeitschlitz wieder freigegeben wird, wenn seit der letzten Sprechaktivität nicht mehr gesprochen wurde. Diese Funktion kann bei Gruppen- und Direktrufen benutzt werden.
Ein Ruf, bei dem zwei Teilnehmer miteinander kommunizieren.
Schnittstelle, die TETRA-Netze unterschiedlicher Hersteller miteinander verbindet (ETS 300 392-3).
Individuelle TETRA-Teilnehmernummer (ETS 300 392-5).
Eine Funktion, die beim Gruppenruf zum Einsatz kommt. Dabei sendet das TETRA-Netz während eines Gruppenrufes in periodischen Abständen eine Information aus, die es Teilnehmern ermöglicht, nachträglich am Gruppenruf teilzunehmen, wenn sie zu Beginn des Gespräches nicht erreichbar waren.
Beschreibt die Schnittstelle am Endgerät für Applikationen (ETS 300 392-5).
Ein Ruf, bei dem der rufende Teilnehmer sofort einen Sprachkanal zugewiesen bekommt. Sollten alle Sprachkanäle belegt sein, wird ein bestehender Ruf beendet.
Ein Wert, der jedem Teilnehmer bzw. jeder Gruppe zugewiesen wird, damit die Ressourcen eines Netzes entsprechend der Priorität genutzt werden können. Dies wirkt sich besonders dann positiv aus, wenn das Netz ausgelastet ist und Warteschlangen entstehen können.
Gesicherte Datenübertragung, bei der dem Datenstrom zur Fehlerkorrektur Prüfbits hinzugefügt werden.
Ein Sprachkanal, der während eines Gruppenrufes speziell dieser Gruppe zugewiesen wird, so dass der Eindruck entsteht, über einen offenen Kanal zu sprechen. Nach dem Ende des Gruppenrufes wird der Sprachkanal wieder für alle Funkteilnehmer freigegeben.
Eine Taste, die dem TETRA-System einen Sprechwunsch signalisiert und veranlasst, einen Sprachkanal zuzuweisen. Das Drücken der Sprechtaste ist nur im Semiduplex- bzw. Direkt-Modus erforderlich.
Sind für eine Funkverbindung alle Verkehrskanäle belegt, werden die auf einen freien Kanal wartenden Teilnehmer in einer Warteschlange verwaltet. Das System weist frei werdende Ressourcen entsprechend der Priorität der Teilnehmer bzw. Gruppen zu.
Umfasst einen Bereich, der durch eine Basisstation funkversorgt ist.
Eine Prozedur, bei der sich das TETRA-Endgerät nach dem Einschalten im TETRA-Netz mit seiner Teilnehmernummer anmeldet oder auch den Wechsel zwischen zwei Zellen bekannt gibt. Durch die Registrierung kann das TETRA-System nachverfolgen, in welchen Zellen sich die Teilnehmer aufhalten.
Der Short Data Service ist eine Funktion, die zur Übertragung von Statusmeldungen und Kurznachrichten benutzt wird.
Definition eines Bereiches einer Gruppe, in deren Zellen nur dann ein Gruppenruf ausgesendet wird, wenn sich dort Teilnehmer dieser Gruppe befinden.
Der europäische Standard für den professionellen digitalen Mobilfunk.
Der normale Sprechmodus im TETRA-Netz wird Trunking Mode Operation genannt. Das heisst, das TETRA-Endgerät ist im TETRA-Netz registriert und befindet sich nicht im Direktmodus.
Datenübertragung ohne Prüfbits und Fehlerkorrektur, bei der die höchste Datenübertragungsrate erreicht wird.
Ein Teilnehmer, der vom zuständigen Dispatcher einer Gruppe vorübergehend die Berechtigung erhält, in dieser Gruppe zu kommunizieren. Verlässt dieser Teilnehmer den Bereich der Gruppe, wird die Berechtigung wieder gelöscht.